Mittwoch, 7. August 2019

Wie verändert sich ein Schnitt in fünf Jahren?

Unbedingt brauchte ich noch was Luftiges für die Arbeit, das aber doch bürotauglich ist.

Überall sah ich schöne Hemdblusenkleider mit Gürtel.... sowas hatte ich doch schon zu meinen Nähanfängen mal genäht 2014 nach dem SM von Stoff und Stil 23075.


Das Kleid trage ich immer noch gern. Damals ging mir nur der Stoff für den Gürtel aus.

Das wollte ich bei der neuen Version vermeiden. Ich hatte hier vom letztjährigen Stoffmarkt noch eine ganz fein gestreifte weiß-blaue ...(ich weiß gar nicht was das ist, irgendwelche Webware) Jedenfalls etwas knittrig und auch im schrägen Fadenlauf nicht dehnbar.



Deshalb ist das Reinschlüpfen etwas knapp, obwohl das bei der 2015er Version gar kein Thema ist. Aber die Punktviskose dehnt sich im schrägen Fadenlauf doch etwas mehr.



Ansonsten wirklich schön luftig, Blazer geht auch drüber....



... und es erinnert nur ein bisschen an OP-Kittel:)



Jedenfalls immer wieder faszinierend wie sich verschiedene Stoffqualitäten in Optik und Passform niederschlagen.

Mehr selbstgenähte Outfits hier beim MMM.

Mittwoch, 3. Juli 2019

Ich packe meinen Koffer...

Gerne mache ich beim MeMadeMittwoch-Sommerspecial zum Thema ich packe in meinen Koffer.... mit.

Wir Bayern haben ja den großen Vorteil bereits an Pfingsten das erste Mal Urlaub zu machen können und dann nochmal im Sommer.

Deshalb haben wir dieses Jahr unseren Kroatienurlaub schon hinter uns mit einigen Lieblingsstücken.



Kleid Tennessee aus der Ottobre 02/14. Meine dritte Version von dem Schnitt. Ein absolutes Wohlfühlkleid und dazu die Hipbag nach dem Freebook von CherryPicking.


Das Bindekleid von Jojolino ist auch schön für eine unkomplizierte Urlaubsgarderobe. Allerdings versetzte ich bei dieser Crepevariante die Bindekleider fast 8 cm niedriger als im Schnitt nach dem Urlaub. Das sieht für mich gebunden besser aus.


Total gern mag ich auch diese Kombi aus Bluse Kimono aus der Ottobre 02/16 und der kurzen Hose aus einem Romanitrest nach Prüllas Jumpsuit. Durch den Baumwollstoff der Bluse ist es richtig schön luftig für heiße Tage.



Im letzten Jahr entstand auch mein erster Bikini nach Pattydoos Victoria. Eine ganz schöne Herausforderung. Stoff für Nr. 2 liegt hier gerade für eine neue Version bereit da ich ihn wirklich gern trage und er mir besser passt als die Kaufbikinis.


Jetzt bin ich schon gespannt welche Lieblingsstücke die anderen Näherinnen in ihren Koffer packen beim MMM.





Mittwoch, 5. Juni 2019

Me Made Mittwoch Juni

Heute hätte ich den MemadeMittwoch beinahe übersehen, deswegen muss ich hauptsächlich Bilder sprechen lassen.


Dieses Jahr entdeckte selbst ich Leo-Muster für mich und am Stoffmarkt in Aibling fand sich ein schöner Crepe.




Der Schnitt ist aus der aktuellen Ottobre For hot days. Das passt ja im Moment wirklich perfekt.

Die einzige knifflige Stelle ist die Ausschnittblende, der Knopf wird nur einfach aufgenäht um alles etwas zusammenzuhalten.



Wenn man es etwas lässiger mag, gehts auch gut ohne Gürtel zu tragen.



Hier gehts zum MMM-Blog mit vielen anderen selbstgenähten Outfits.

Mittwoch, 1. Mai 2019

Endlich ein Blouson...

Schon seit zwei Jahren plante ich einen blousonartige Jacke zu nähen.

Am meisten beschäftigte mich die Schnittwahl... Zuerst waren meine Favouriten in der LaMaisonVictor und in der Sommerottobre vom letzten Jahr. Doch dann fand ich ein einfaches Modell in der BurdaEasy 02/2017 und der Riesenvorteil sind dort einfach die fertigen SM-Bögen die man nur ausschneiden muss.

Eine Wohltat gegenüber abpausen oder Ebook zusammenkleben.







Den Stoff kaufte ich in einem Geschäft von Ort, eine Art dickerer Scuba? Außerdem wollte ich die Jacke für die Übergangszeit unbedingt auch geschlossen tragen können.



Genäht habe ich 36, allerdings musste ich den Gummi im Bund nochmal anstückeln um die Jacke schließen zu können, aber an der Hüfte hab ich auch keine 36 mehr:)

Ansonsten sind für mich persönlich die weiten Ärmel etwas gewöhnungsbedürftig und durch den stabilen Stoff kommt das wahrscheinlich noch etwas stärker raus. Aber man gewöhnt sich und so passt auch ein Pulli drunter.


Den RV fasste ich mit Schrägband ein, diese Verarbeitung gefällt mir gut so bei ungefütterten Jacken.





Beim obigen Bild blitzt es hervor, allerdings auch die Taschenbeutel wie ich sehe.

Fotos sind da immer Gold wert, da fällt mir sowas oft erst auf, ich hoffe mit ein paar Handstichen ist das erledigt.

An sich taugen die Taschen nur fürs Hände reinstecken, sonst fällt alles raus.




Geplant ist noch ein dünnere Version für den Sommer aus Sommersweat, da möchte ich den Schnitt von Pattydoo testen. Die passen einfach bei mir immer recht gut und ich finde die Taschenführung interessant. Hat da wer Erfahrungen.



Darunter trag ich eine Odette aus der LaMaisonVictor. Ein sehr lässiger etwas weiter geschnittener
T-Shirt- Schnitt. Das ist die erste Version davon. Inzwischen hab ich noch vier Stück genäht.

Im Rahmen vom MeMadeMay 2019 hab ich ja noch ausgiebig Möglichkeit die zu zeigen auf meinem Insta-Account.






Ansonsten freu ich mich jetzt  auf meine Runde beim MMM-Blog.

Verlinkt zu MMM, AWS






Mittwoch, 3. April 2019

Zum April-MMM

Schonlange wollte ich ein leichtes Jeanskleid das gut für den Alltag geeignet ist. Gerade jetzt zu dieser Jahreszeit ist es praktisch in der Früh raus mit Leggings und später kann man die dann einfach ausziehen wenns warm ist.

Dafür hatte ich einen schönen weichen Jeanschambrey liegen. Aber ich war mir sehr unsicher welcher Schnitt es werden sollte doch dann entschied ich mich für das Burda-Titelmodell 06/2017.




Überall war nachzulesen das es Probleme mit dem Armloch gibt und deshalb entschied ich Größe 38 anstatt 36 wie sonst bei Burda zuzuschneiden.



Den Volant unten gab meine Stoffmenge von knapp 1,80 m nicht her und ich wollte das Kleid auch nicht zu verspielt. Die Ärmel musste ich etwas rauslassen und auch im Armloch nutzte ich meine Nahtzugabe von 1,5 cm ziemlich aus. Ansonsten änderte ich nichts mehr bzw. weiß ich bis jetzt nicht wie Burda die Rüsche eingenäht haben wollte. Aber es sieht zumindest so aus wie in der Zeitschrift.




Für den Knopfverschluss fand ich noch einen schönen Metallknopf in meinem Fundus. Garnschlingen sind allerdings nicht gerade meine Stärke:)



Bequem ist es auf alle Fälle, die Rüschenleiste klappt etwas unkontrolliert durch die Gegend.







Jetzt folgt noch der Alltagstest und hier mehr selbstgenähte Kleidung am MMM-Blog

Verlinkt zu Sewlala






Mittwoch, 6. März 2019

Jacke Helen aus LMV

Bereits im Herbst entstand die Jacke Helen aus der LaMaisonVictor. Ich suchte eine Jacke für den Übergang die im Gegensatz zu meiner Jeans- und Lederjacke gut verschließbar sein soll.



Der Schnitt sollte einigermaßen einfach umsetzbar und gut kombinierbar sein. Außerdem wollte ich einen Stoff aus meinen Lagerbeständen verarbeiten. Vom Stoffmarkt lag noch ein Fischgrätmuster mit gelb und mit dünnen grünem Strich rum.



Die Jacke ist komplett gefüttert und ähnlich wie ein Blouson geschnitten. 


Innen fütterte ich sie komplett mit einem gelben Futter und unterhalb des Aufhängers brachte ich noch mein Label etwas zur Geltung.


Als die Jacke Mitte November fertig war kam es zum ersten Kälteinbruch bei uns und sie hing auf der Schneiderpuppe und ich konnte mich zu keinem Verschluß durchringen während ich meine Winterjacken trug. In der Zeitschrift wird sie mit Druckknöpfen verschlossen, aber ich überlegte auch richtige Knopflöcher zu nähen. Aber dieses Einnähen immer in die fertigen Kleidungsstücke:)

Jetzt entschied ich mich doch für Druckknöpfe, aber wenn ich die Bilder seh...



Es schaut etwas billig und unsauber aus weil die Jacke leicht aufsteht. Außerdem frag ich mich noch was der Schnittersteller sich bei den Jackentaschen gedacht hat. Ich breche mir fast die Hände um sie in die Taschen zu stecken. Also überflüssig...

Änderungen hab ich außer einer Verlängerung um drei Zentimeter nicht vorgenommen.



Darunter trag ich übrigens eine uralte Fanö.

Und jetzt brauch ich noch einen Motivationsschub für die Knopflöcher und die Knopfauswahl.

Beim MeMadeMittwoch gibt es heute noch viele andere selbstgenähte Projekte zu sehen.



Mittwoch, 6. Februar 2019

MMM im neuen Mantel

Heute ist seit Anfang Dezember der erste reguläre Memade-Mittwoch am Blog und ich hab ein bisschen was zu zeigen.

In der Hauptsache natürlich meinen neuen Mantel Marit aus der LaMaisonVictor 05/18.

Leider war es in der letzten Zeit schwierig aufgrund der Lichtverhältnisse schöne Bilder zu machen, der Mantel geht mehr ins warme senfgelbe...


Der Stoff ist ein Poly von Butinette. Schön zu vernähen, aber dem Bügeleisen nicht so wohlgesonnen was mich zwischenzeitlich ganz schön forderte. 

Der Tragekomfort ist aber toll und er  ist richtig schön warm.


                         

Weil ich Marit als richtigen Wintermantel tragen wollte fütterte ich innen mit einem dünnen Stepper vom Stoffmarkt ab. Im Orginal ist der Mantel zwar ungefüttert, aber durch die vorhandenen Belege und dem weiteren Schnitt wars kein Problem. Einfach von den Schnittteilen die Belege abgezogen und im Rückenteil eine Bewegungsfalte hinzugefügt.



Bei der Größe lies ich mich zu einer 36 verführen. Bei Instragram las ich viel darüber das der Mantel weit ausfällt. Aber Futter + eigentlich erforderliche Schnittverbreiterungen ab Hüfte machen jetzt doch geschlossen ein etwas engeres Gefühl und dadurch im geschlossenen Zustand diese Falten Knopf aus.


                      


In der Praxis stört mich das allerdings überhaupt nicht. In Bewegung sieht man das bestimmt gar nicht *hust*. In der Zeitschrift trägt das Modell den Mantel allerdings auch nur offen:)      

Ansonsten klappten mir zu erst die Belege etwas nach außen und die Naht legte sich nicht schön an, das konnte ich aber mit einer Untersteppnaht auf der Nahtzugabe des Beleges lösen denn mit dem Bügeleisen lies sich kaum etwas lösen durch die Polystoff.

  



Darunter trage ich eine Kombi aus der Bluse Bellah von Prülla und den Rock MyHedy von Petit-et-Jolie den ich schon einige Male nähte.

                                            

Den Glencheck-Jersey fand ich bei meinem letzten Besuch in Bamberg im Stoffladen und vor Ort und ich kaufte bereits im Sommer diese Streifenbänder am Stoffmarkt, den sowas wollte ich auch unbedingt mal haben. 


Aber dadurch ist er jetzt nich mehr so vielfältig kombinierbar. Den Rock fütterte ich im Nachhinein noch weil der Jersey doch zu dünn war und einfach nicht schön viel.


Um mehr Auswahl an passenden Oberteilen zu haben gab es dann noch eine Frau Sara von Studio Schnittreif dazu. Wie immer gute Passform für mich, aber an die Optik muss ich mich noch etwas gewöhnen.



Am meisten macht mir natürlich der Mantel Freude, ich trage ihn seit drei Wochen fast täglich. Egal ob Hose oder Kleid, er passt überall dazu und ist für einen Mantel wirklich schnell zu Nähen!







Deshalb gab es noch eine Beanie nach dem Freebook von Hamburger Liebe dazu.

Jetzt freue ich mich noch auf meine heutige Runde am MMM-Blog um die Outfits der anderen Nähdamen bewundern zu können.














Dienstag, 22. Januar 2019

Der andere Rucksack

Bestimmt bin ich heute nicht die Einzige die ihre Rucksack zeigt, aber gerade das brachte soviel Spaß die vielen verschiedenen Rucksäcke bei Instagram zu sehen die nach dem Freebook von Lee von Mein anderes ich beim Sew-Along entstanden sind.





Als Hauptstoff entschied ich mich für einen roten, gut abgelagerten Jeansstoff.

Das Innenfutter entstand aus dem Rest von den Äpfeln mit dem ich Anfang 2015 die Wickeltasche für meine Tochter nähte. Also auch gut für mein Stofflager.

Entgegen der Anleitung nähte ich innen eine Reißverschlußtasche ein.




Außen verzichtete ich auf die aufgesetzte Tasche weil ich sowas kaum benutze. Anscheinend sparte ich mir so auch den schwierigsten Schritt beim Nähen.

Beim Reißverschluß zögerte ich zuerst weil ich Endlosreißverschluß in der passenden Farbe lagernd hatte, dann bestellte ich aber doch einen Reißer in Metallook mit kupfernen Schiebern. Es gefällt mir jetzt so gut. Es ist einfach eine viel hochwertigere Optik und wirkt auch wesentlich stabiler. So ein Reißverschluss muss ja doch einiges aushalten.





Den Rücken verstärkte ich mit einem günstigen Volumenvliesrest und steppte etwas ab. Leider kommt das fast etwas wenig raus, da wäre stärkeres Material das Mittel zur Wahl gewesen.


Denn hier auf dem Bild sieht man es wenn ich den beladenen Rucksack hoch halte. Trotz des festen Jeansstoffes hätte Verstärkung mehr Stabilität gegeben.


Dafür ist aber auch die Anleitung so gut geschrieben das ich nicht lange überlegen müsste eine zweite Version zu nähen und jetzt gehts erstmal in den Praxistest.


Verlinkt zu Creadienstag, Taschen und Täschchen, Nähfrosch



Mittwoch, 2. Januar 2019

Lieblinge 2018

Mittlerweile nähe ich für auch für mich schon über 5 Jahre und gerade zur Zeit trage ich viele Sachen die ich bereits 2017 oder 2016 nähte, deshalb war es zuerst gar nicht so leicht mit den Lieblingen 2018

Doch in diesem Wahnsinnssommer entstand viel Neues, denn bisher hatte ich gar keine so vielfältige Sommerkleidung weil es einfach meist nicht nötig war.

Wie bereits 2017 schaffte es für mich wieder das Ottobrekleid Tennessee aus der 02/14 in meine Favouriten und zwar gleich zweimal.




Wie bereits 2017 hab ich immer noch eine Schwäche für angeschnittene Ärmel.


Als sich die Hitze endgültig durchsetzte konnte ich nicht mehr an der Marie von Pattydoo vorbei um schön Luft an den Armen zu bekommen.

Die erste Version war eigentlich nur ein Probekleid....



... aber genauso gern getragen wie die zweite Streifenversion.




Dann kommt meine zweite Wiederholung von 2017. Die Ottobrebluse Kimone aus 02/2016. Dazu die Hose Julika von Prülla. 



Jetzt bin ich schon gespannt welche Schnitte sich bei den anderen Näherinnen am MMM-Blog als Jahreslieblinge durchsetzten.