Donnerstag, 2. November 2017

Meine Problemelse

Wie oft bewunderte ich schon die tollen Elsenkleider auf vielen Blogs und bei Instagram. Letztes Jahr schlug ich dann endlich bei einer Makeristaktion zu und lies mir den Schnitt schön plotten damit ich nur schnippeln muss ohne zu kleben. Lange überlegte ich wegen der Größe und entschied mich aufgrund der Maßtabelle und des hüftnahen Schnittes für 38.

Die erste Anprobe machte mich aber nicht gerade glücklich, einfach zu groß, gerade im Oberkörperbereich und dann noch ganz viel überflüssigen Stoff im Rücken der sich ungut im unteren Bereich aufbauschte.

An den Seiten nahm ich ca. 1 cm jeweils weg, von vorne sah es sehr gut aus, aber hinten verbesserte es kaum etwas. Ich versuchte dann zwei Abnäher im Rücken zukonstruieren, es wurde besser, aber irgendwie ich nicht glücklicher.

Um keine Schrankleiche zu fabrizieren griff ich dann beherzt zur Schere und kürzte das ganze Dilemma zum Oberteil und jetzt fühl ich mich richtig wohl. Der U-Boot-Ausschnitt gefällt mir nämlich sehr. Die Rückenabnäher trennte ich wieder raus und jetzt fällt es einfach schön leger.



Trotzdem nagt es etwas an mir wieso ich solche Probleme mit dem Schnitt habe. Ich klickte den Blog durch und mir fiel auf es gab wirklich nur Kleider mit Teilungsnaht bei mir und da pause ich oft im Oberteil Gr. 36 ab und ziehe ab der Hüfte auch Gr. 38. Außerdem ist das einfach eher mein Stil.



Deshalb weiß ich nicht ob ich nochmal einen zweiten Versuch starte und wenn dann wirds glaub ich eher wieder ein einfaches Oberteil. Braucht man ja auch, oder?



Der schöne Schwalbenjersey stammt von Michas Stoffecke aus dem Frühjahrssale, die Farbe find ich toll und ist mal was anderes an mir.

Verlinkt zu RUMS

Kommentare:

  1. Hallo Caroku,
    dein Elsenshirt find ich klasse. Mit großen Augen hab ich deinen Eintrag gelesen und war sowas von beruhigt, dass ich nicht die Einzige bin, die so ihre Schwierigkeiten mit dem Elsenschnitt als Kleid hat. Wenn man alle anderen tausende von Elsenkleidern anschaut, die alle passen wie die Faust aufs Auge, zweifelt man schon mal an sich, seiner scheinbar komischen Figur, seiner Nähfähigkeit.... Ich hab die Else genäht und hätte deine Worte zu 100% selbst schreiben können. Genau in der Reihenfolge hatte ich die gleichen Probleme. Hach, lustig. Jetzt werde ich die Else auch nur noch als Shirt nähen. So, nun stöber ich noch ein bisschen durch deinen Blog. Viele liebe Grüße, Christine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Christine,

      vielen Dank für Dein Feedback. Freut mich dass ich nicht allein bin! War auch ganz schön am zweifeln!

      Liebe Grüße

      Carola

      Löschen
  2. Gut, dass Du daraus noch so ein schönes Shirt machen konntest. Ja, bei manchen Schnitten ist der Wurm drin.
    LG
    Kerstin

    AntwortenLöschen
  3. Schönes Shirt! Ich glaube die Else ist einfach recht breit im Schulterbereich. Eine Freundin hat den Schnitt und er kam mir recht breit vor, habe dann einen ähnlichen Schnitt aufgelegt, der mir gut passt und der war im Schulterbereich deutlich schmaler als die Else....ich habe dann entschieden, dass der Schnitt wohl eher nichts für mich ist, obwohl es wirklich viele schöne Beispiele gibt und auch viele Varianten!
    LG Rock Gerda

    AntwortenLöschen
  4. Hier! Hallo!! Ich gehöre auch zu der Fraktion, der die Else nicht passt. Jedenfalls nicht als Kleid. Zu 100 % ging es mir so, wie du beschreibst. Viel zu viel Stoff im Rücken, bei mir war es dann allerdings gleichzeitig auch noch an der Hüfte etwas eng. Ich habe auch ein Shirt draus gemacht. Aber dafür habe ich, ehrlich gesagt, Schnittmuster, die mir besser passen. Naja, eine Erfahrung mehr!
    LG Ute

    AntwortenLöschen

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt.