Mittwoch, 22. November 2017

Mit Jerika am Chiemsee

An den letzten schönen Herbsttagen machten wir nochmal einen Ausflug an den wunderschönen Chiemsee. 

Für dieses Wetter eignet sich mein Softshellmantel Jerika vom letzten Jahr, hier beschrieben.



Inzwischen muss ich sagen ein paar cm mehr an der Hüfte wären nicht schlecht gewesen, beim Tragen muss ich ab und zu aufpassen, dass sich der Mantel nicht hochschiebt.


Trotzdem trage ich ihn gern, obwohl er aufgrund seines Schnittes nur zu engen Jeans gut aussieht, zu meinen Röcken und Kleidern gefällt er mir nicht.

Aber für einen kleinen Herbstausflug perfekt, wir haben sogar den wilden Flamingo vom Chiemsee in freier Wildbahn gesichtet.





Verlinkt zum MMM

Dienstag, 21. November 2017

Turnbeutel für den Sohn

Wieder entstand hier nach dem Freebook von Crearesa ein Turnbeutel.



Diesmal für den Sohn und seinen Schwimmkurs. Er passt genau für ein kleines Handtuch, eine Trinkflasche und einen kleinen Riegel um den ersten Hunger nach dem Schwimmen zu stillen.


Innen natürlich aus Eulenwachstuch von Stoff und Stil, damit die nasse Badehose nicht alles durchweicht.

                                     


Der Außenstoff war mal ein 3 Meter Coupon vom Schweden. Aber eigentlich wusste ich bisher nicht was ich mit ihm anfangen soll. Vernäht gefällt er mir jetzt sehr gut, aber ich hab immer noch ca. 
2,7 m liegen.



Die Maße vom Orginal-SM verkleinerte ich um ein paar cm. Gerne mag ich an dem Schnitt die Schlaufen für die Kordeln, denn gerade in letzter Zeit werden Ösen und ich überhaupt keine Freunde mehr.





Verlinkt zum Creadienstag, Kiddikram, Made4Boys, Nähfrosch 



Sonntag, 19. November 2017

Weihnachtskleid Sew-Along 2017


Endlich geht es los!


Ich freu mich! Erstmal vielen Dank für die Ausrichtung des Weihnachtskleid-Sew-Along 2017 und ein kleiner Rückblick auf die Sew-Alongs seit 2014.

Simlicity Schnitt WKSA 2014



WKSA 2015/Toni mit Stillvariante


WKSA 2016, Ottobre 05/12

WKSA 2016, Burdakleid
Am liebsten mag ich die Kleider vom letzten Jahr. Aber auch wenn ich zum Beispiel den Simplicityschnitt von 2014 aufgrund der Stoffwahl kaum trug mag ich an den Sew-Alongs besonders, dass man sich in Nährunder leichter an etwas Neues oder eine größere Herausforderung rantraut.

Deshalb steht mein Kleid schon fest. Nachdem es schon öfters in der Planung war wird dieses Jahr endlich das Mantelkleid nach Gertie Hirsch aus dem Buch Rockabella genäht.

                                        

Auf diversen Blogs konnte ich nicht nachlesen das es auch mit 3 Meter anstatt der angegebenen 4 Meter reichen sollte und legte schonmal probeweise auf.



Viele Luft ist allerdings nicht und anscheinend sollte man auch etwas den Rock verlängern wenn man größer als 1,65 m ist.

Anscheinend kann man auch den Teller etwas "verkleinern" bzw. etwas wegfalten. Allerdings fehlt mir bei sowas komplett die Erfahrung. Hat wer Tipps für mich?

Als zweites Weihnachtskleid schwebt mir irgendwas Fließendes vor. Hier liegen einige schöne Viskose und Crepestoffe am Lager.


                                   

Als Schnitt gefällt mir gut das Blusenkleid aus der neuen LaMaisonVictor.

Quelle: LaMaisonVictor

oder dieses Volantkleid aus der Burda 11/17.

Quelle:BurdaStyle

                                               
Aber jetzt freu ich mich erst mal darauf bei den anderen Mitnäherinnen beim WKSA 2017 mich auf den Blogs durchzuklicken und vielleicht ist da noch die ein oder andere Idee für mich dabei.



Dienstag, 7. November 2017

Endlich passt China Girl

Endlich passt mein Mädel in die 86er Ottobre Größe und so konnte ich die Tunika China Girl aus der Ottobre 04/14 für sie nähen.



Es ist ein aufwendigerer Schnitt mit vielen Raffungen, Gefältle und Einfassungen.

Die Flatlocknähte aus der Anleitung sparte ich mir, da ich Covernähte bei solch Nickistoffen nicht schön finde.



Getragn ist es wirklich süß und es ist auch noch etwas Luft zum Reinwachsen.



Donnerstag, 2. November 2017

Meine Problemelse

Wie oft bewunderte ich schon die tollen Elsenkleider auf vielen Blogs und bei Instagram. Letztes Jahr schlug ich dann endlich bei einer Makeristaktion zu und lies mir den Schnitt schön plotten damit ich nur schnippeln muss ohne zu kleben. Lange überlegte ich wegen der Größe und entschied mich aufgrund der Maßtabelle und des hüftnahen Schnittes für 38.

Die erste Anprobe machte mich aber nicht gerade glücklich, einfach zu groß, gerade im Oberkörperbereich und dann noch ganz viel überflüssigen Stoff im Rücken der sich ungut im unteren Bereich aufbauschte.

An den Seiten nahm ich ca. 1 cm jeweils weg, von vorne sah es sehr gut aus, aber hinten verbesserte es kaum etwas. Ich versuchte dann zwei Abnäher im Rücken zukonstruieren, es wurde besser, aber irgendwie ich nicht glücklicher.

Um keine Schrankleiche zu fabrizieren griff ich dann beherzt zur Schere und kürzte das ganze Dilemma zum Oberteil und jetzt fühl ich mich richtig wohl. Der U-Boot-Ausschnitt gefällt mir nämlich sehr. Die Rückenabnäher trennte ich wieder raus und jetzt fällt es einfach schön leger.



Trotzdem nagt es etwas an mir wieso ich solche Probleme mit dem Schnitt habe. Ich klickte den Blog durch und mir fiel auf es gab wirklich nur Kleider mit Teilungsnaht bei mir und da pause ich oft im Oberteil Gr. 36 ab und ziehe ab der Hüfte auch Gr. 38. Außerdem ist das einfach eher mein Stil.



Deshalb weiß ich nicht ob ich nochmal einen zweiten Versuch starte und wenn dann wirds glaub ich eher wieder ein einfaches Oberteil. Braucht man ja auch, oder?



Der schöne Schwalbenjersey stammt von Michas Stoffecke aus dem Frühjahrssale, die Farbe find ich toll und ist mal was anderes an mir.

Verlinkt zu RUMS

Mittwoch, 1. November 2017

Mit Alltagskleidung zum MMM

Erstmal ganz lieben Dank, Euer Feedback zum Burdakleid letzte Woche hat mich wirklich sprachlos gemacht und ich hab mich riesig gefreut.

Diese Woche steht der MMM unter dem Motto Alltagskleidung.

Mir fällt das Thema gar nicht so leicht... was ist Alltagskleidung für mich? Mein Kleiderschrank ist sehr zweigeteilt. Ich trage täglich im Job Buisnesskleidung so wie hier zum Beispiel:

Burda-Faltenrock mit Jerseyshirt und Kaufblazer



Gertie-Hirsch-Bleistiftrock mit Kaufoberteilen


Am Nachmittag hole ich dann die Kinder und dann steht das übliche Programm an, das z. B aus Kinderturnstunde, Einkaufen und Haushalt besteht. Das erfordert Beweglichkeit und schnelle Anziehen mit Jacke, rein ins Auto und los gehts und dann wieder alles zurück.

Dafür mag ich derzeit am liebsten Jeans und ein einfaches Langarmshirt dazu, über das alle Jacken passen, als Beispiel hier mein neues Elsenshirt, nicht gerade eine Liebe auf den ersten Blick, aber dazu morgen mehr hier am Blog.



Aber gerade dieses Jahr entstanden im Nähzimmer mehrere legere Blusen die ich auch gerne im Alltag trage wie hier die Elsa aus der LMV.



Eigentlich liebe ich Kleider und Röcke und deshalb sind sie eine gute Alternative auch im Alltag zur Jeans wenn sie so bequem sind wie zum Beispiel Frau Fannie, die schnell mit Stiefel und Mantel darüber ausgehfertig sind, aber für Zuhaus fast so bequem wie ein Jogginganzug sind.



Für das ultmative Alltagsoutfit bin ich nicht der Typ, mein Kleiderschrank hat viel Facetten die ich immer wieder gerne tragen.

Und was es bei den anderen MMM-Damen im Alltag gibt könnt Ihr hier sehen.



Dienstag, 31. Oktober 2017

Waldemar als Matschhose

Nach dem Ebook Waldemar von Mialuna nähte ich für meinen Großen eine dringend benötigte Matschhose in Gr. 116.


Als Stoff lag hier noch von Lillestoff beschichteter Sternenstoff. Bei uns wird gern und viel draußen gespielt und geräubert deshalb setzte ich an den Knien und am Hintern lieber noch die Besätze aus strapazierfähigem Codura ein, das bisher den Einsatz unbeschadet übersteht.


Die Hose ist fast täglich im Einsatz und mein Sohn mag sie sehr.

 

Natürlich ist sie aufwendiger zu Nähen aufgrund der ganzen Details, aber es macht auch sehr viel Spaß und die Optik belohnt. 


Eine Version aus Jeans liegt schon zugeschnitten hier.

Verlinkt zum Creadienstag

Mittwoch, 25. Oktober 2017

In neuem Lieblingkleid zum MMM

Wochenlang sieht man sich nach passenden Stoffen zu einen Kleid um, überlegt hin und her wegen der Materialwahl, Schnitt usw....

...oder man geht auf den Stoffmarkt und nimmt an irgendeinem Stand mal schnell einen 2 m Coupon eines Art Romanits mit, schaut sich dann ein paar Tage später am MMM und auf Instagram um und entdeckt das tolle Kleid von Cutiecakeswelt und denkt sich die Burda liegt doch eh schon auf meinem Abpausstapel und was solls... los gehts!




Und jetzt bin ich verliebt und fühl mich rundumwohl in dem Kleid 116 aus der Burda 09/2017.

Sowas ist bei mir wirklich selten, oft muss ich Kleider "eintragen" bis ich sie wirklich gern mag.

Besonders gefallen mir  bei diesem Schnitt die gekreuzten Bänder an der Vorderseite und sie sind wirklich viel leichter zu nähen als ich es mir vorgestellt hätte. Die Bänder werden vorne in die Abnäher mit eingefasst und dann einfach mit in die Seitennähte eingenäht.


Auch die Ausschnittform gefällt mir sehr, vorallem von hinten. In dieser Anleitung schneidet bei Burda niemand die Nahtzugaben der Belegteile zurück, die winken ab und zu etwas raus. Wie macht Ihr das mit Belegen?


Durch den Romanit konnte ich mir sogar den Reißverschluß sparen. Aber mich schreckt gar nicht das Einnähen seit ich den Spezialfuß dafür hab, mich nervt eher das auf und zu machen im Alltag.



Den hinteren Schlitz nähte ich nach erster Anprobe fast 15 cm weiter zu, der wäre sonst wirklich fast bis zum Po hochgegangen und für Bewegungsfreiheit im Büro und auch um die Kinder in die Kita zu bringen reicht es so allemal.



Und nun freue ich mich auf meine MMM-Runde und hoffe wieder auf so tolle Anregungen für mich zu stoßen wie letzte Woche.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Burdakleid zum MMM

Das Burdakleid 123 aus der 08/2015 stand schon ewig auf meiner Nähliste, ich glaub eigentlich direkt ab Erscheinungstermin....



Jetzt kam ich endlich dazu den relativ einfachen Schnitt mit einem gut abgelagerten Romanitjersey zu testen.



Die Blenden sollten aus demselben Stoff wie das Kleid entstehen, mir gefällt die Verarbeitungsweise sehr gut, man näht die Blende links auf rechts und klappt dann einfach die Blende um auf den Hauptstoff faltet sie um und näht fest. Zur Vereinfachung für mich versäuberte ich die Blende mit der Ovi, dann lässt sich eine Nahtzugabe von ca. 0,7 cm einfach umlegen.


Aber beim Absteppen an Hals und Ärmel muss auch sauber gearbeitet werden...


Bei den Brustabnäher maß ich extra am Schnittteil vorher, aber trotzdem sitzen sie wieder zu hoch. Weiß nicht was ich da mit dem Maßband verkehrt mach, bei Burda ist jedenfalls zukünftig klar für mich das der Brustabnäher immer 1,5 bis 2 cm runter muss.


Die Falten im Rockteil sind vorne nach innen eingelegt, der Romanit fällt relativ fest, jetzt stehen sie etwas, deshalb ist die Figur beim seitlichen Stehen etwas... naja, schaut selbst...



Das Oberteil dagegen gefällt mir sehr gut, das Gefältle im Oberteil fällt im Alltag nicht so auf und liegt auch sicher an den nicht ganz korrekten Brustabnähern. Nach Sichtung der Bilder probierte ich das Kleid nochmal mit einem besseren BH und dann sind fast alle Falten weg.



Von hinten gefällt mir der Sitz sehr gut. Der Schnitt erinnert mich an meine Chloe vom Frühjahr, allerdings muss ich sagen das beim Burdakleid in der Rückansicht durch die Abnäher viel schöner ist und besser sitzt. 


Dafür fehlen mir die Taschen etwas und bei Chloe ist der Ausschnitt etwas weiter, so kommt man ohne Reißverschluß aus.

Leider ist die Fotoqualität schon etwas schwierig, wir haben hier am Tag tollstes Wetter, aber gegen vier Uhr verschwindet die Sonne hinter den Bergen und da wird es sehr duster bis der Herr Fotograf endlich zugegen ist:)

Und jetzt geht es für mich zum MMM und den anderen Nädamen in ihren selbstgenähten Outfits.

Ich freue mich auf Eure Kommentare!