Montag, 4. Juli 2016

Welcher Sommerhut fürs Babymädchen???

Diese Frage stellte ich mir dieses Frühjahr.

Wichtig war für mich Schatten im Gesicht und Nacken und dann das ganze bitte Kinderwagen- und Tragetuchtauglich.

Als mein Sohn seinen ersten Sommer hatte startete ich erst mit zaghaften Nähversuchen, da lagen also kaum Erfahrungen vor.

Gerade fürs Baby greif ich immer wieder gern auf Rosis Freebooks zurück und so gab es als ersten Versuch Schnabelinas Sonnenschein mit kleine Krempe zum Wenden. Hinten als Anpassung nähte ich allerdings kein Band ein wie in der Anleitung, sondern einen Gummi.

Für die Außenseite wählte ich die wunderschönen Vögelchen von Hamburger Liebe, innen gab es Blümchenstoff den ich geschenkt bekam und sicherlich dreißig Jahre alt ist.


Viele nähen ja inzwischen die vereinfachte Sommerhutversion von Schnabelina aber gerade für ein Mädel finde ich die Version aus den Dreiecken für die Kopfform schöner auch wenn es aufwendiger zu nähen ist.

Im Ebook wird der Hut vorallem für Kinderwagenkinder empfohlen und dem muss ich mich anschließen, es schaut wirklich der Nacken raus, also nichts fürs Tragetuch und für am Arm rumtragen.

Der erste Hut passte ungefähr bis Mitte Mai und dann hatte meine Madame mit ihrem relativ großen Kopf schon wieder eine Größe geschnappt. Provisorisch behalf ich mir mit dem Sommerhut nach Schnabelina den mein Sohn in seinem 2. Sommer mit 15 Monaten trug. Da nähte ich nämlich schon mehr. Auf diesem Tragebild ist mein Mädel übrigens 5 Monate alt.


Durch den viel größeren Schirm guter Schutz im Gesicht und natürlich auch im Nacken. durch den extra Schutz. Perfekt für den täglichen Einsatz!

Aber so ein richtiger Mädelshut ist das nicht, weder von der Stoffwahl her noch vom Schnitt.

Und deswegen gab es noch einen Sonnenschein mit Riesenkrempe.

Hier im Tragetuch sieht man das die Krempe wirklich etwas groß ist, aber mich stört es nicht sie einfach an der Seite hochzuklappen wie hier am Bild.

Diesmal hielt ich mich auch komplett ans Orginalebook  und nähte mit Tunnelzug und Bindeband.

Das hat sich in der Praxis wirklich bewährt. Der Rock ist perfekt an den Kopf anpassbar und dadurch braucht man eigentlich die Bindebänder fürs unter Kinn gar nicht zwingend.

Außerdem reichen wirklich für den Kopfteil kleine Stoffreste und so kann man kleine Schätzchen nochmal schön nutzen.


Außerdem spielt die kleine Maus total gerne mit den ganzen Bändern wenn sie im Kinderwagen oder am Boden liegt und hat so auch noch immer ein Spielzeugt mit, sehr praktisch also:)

Verlinkt zu Nähfrosch, Stoffresteparty, Schnabelina










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